12.09.2023 Dubrovnik – Vila Bruci

Nach einer erholsamen Nacht in Drubrovnik bekamen wir früh noch einen Kaffee von der Haushälterin und haben anschließend wiedermal unsere Sachen gepackt haben. Die Motoren starteten gegen halb 9, bekleidet nur in T-Shirt und Kutte. Nach ein paar Minuten waren wir dann auch schon an der Grenze zu Montenegro, wo ich erstmal meine Gepäckrolle entleert…

Nach einer erholsamen Nacht in Drubrovnik bekamen wir früh noch einen Kaffee von der Haushälterin und haben anschließend wiedermal unsere Sachen gepackt haben. Die Motoren starteten gegen halb 9, bekleidet nur in T-Shirt und Kutte.

Nach ein paar Minuten waren wir dann auch schon an der Grenze zu Montenegro, wo ich erstmal meine Gepäckrolle entleert habe, um an meine Zulassung, welche noch in der dicken Jacke war, heranzukommen. In Montenegro gab es dann noch ein kurzes Frühstückspäuschen, Baguetts mit Schoko- und Kirschfüllung für Papa.

Darauffolgend ging es über schmale Betonstraßen bis hin zu ausgewaschenen Schotterpisten weiter, bis wir erst mal Papas Gepäck neu verzurren mussten, da das unwegsame Gelände hier seine Arbeit verrichtet hatte. Papa meinte noch: „Zum Glück kommt uns hier kein Gegenverkehr entgegen.“ Und genau in dem Moment vernehmen meine Ohren ein Motorengeräusch, welches auf uns zu kommt. Es war ein Geländewagen mit Schlafkabine hinten drauf. Man mag es nicht für möglich halten, aber der Gegenverkehr kam aus Chemnitz. Nach kurzem Geplauder ging die Reise weiter bis die Straßen wieder besser wurden und wir nun über gut ausgebaute Schnellstraßen Meter machen konnten und mit Schwung die Bahn entlang gebrettert sind.

All zu lang hielten die guten Straßen allerdings nicht an und es ging wieder weiter über schmale Straßen mit vielen engen Kurven durchs Gebirge mit ganz wenigen vereinzelten teilweise im Bau befindlichen Häusern. Plötzlich fanden wir uns auf einer nagelneuen Straße, noch ohne Fahrbahnmarkierungen wieder. Die Geschwindigkeit hat sich somit mindestens verdoppelt, bis wir nach circa 5km vor Baumaschinen und dem Ende der Straße standen. Also wieder zurück und weiter über Feldwege mit weiteren Baumaschinen bis nach Cetinje. Dort gab’s sogar einen Homer Simpson-Fast-Food-Laden.

Beim Tankstopp dort wurde auch endlich mal Papas Scheinwerferbirne ausgetauscht, da diese bereits sein Beginn unserer Tour nur mit Fernlicht funktionierte und irgendwann garnicht mehr…

Nach Cetinje ging es durch einen Tunnel wieder ans Meer mit sehr schönem Ausblick auf die Adria, wo wir es allerdings verpasst haben anzuhalten. In Buljarica wurde zum Mittag angehalten, es gab Schwinken mit Brot für Papa und Schweinemedaillons mit Pommes und Reis für mich.

An der Grenze zu Albanien angekommen, mussten wir wieder etwas in der Schlange warten, was aber nicht all zu lang war.

In Albanien waren die Straßen zu Beginn recht eintönig und stets gerade aus, allerdings mit schönen Landschaften drum herum. Als wir dann aber von der Hauptstraßen aus Richtung Burrel abgebogen sind, verschlechterten sich die Straßenverhältnisse ins nahezu unfahrbare für deutsche Verhältnisse. Absenkungen bis 15cm, teilweise fehlender Asphalt über mehrere Meter, Risse und Schlaglöcher. Für eine Straßenmaschine nicht wirklich schön zu fahren. Eine ganz besonders traurige Sachen sind hier die vielen streunenden Tiere, wie Hunde und Katzen.

Als wir die schlimmen Straßen endlich in Burrel hinter uns ließen, fanden wir uns auch recht schnell in unserem Hotel „Vila Bruci“ gegen 18 Uhr ein. Das Hotelpersonal hat uns direkt sehr freundlich in Empfang genommen und geholfen das Gepäck in unser Zimmer zu bringen. Der Ausblick vom 3. Stock über die dahinter liegenden Landschaften und Berge war sehr eindrucksvoll. Auch eine kleine Geschichtsstunde zu Albanien haben wir vom Hotelpersonal bekommen. Nun nur noch was leckeres zum Abend essen und dann gings ab ins Bettchen. Ein sehr zu empfehlendes Hotel in Albanien.