14.09.2023 Camp Partisan – Camp Saroz

Als uns die ersten Sonnentrahlen und der Hahn von nebenan geweckt hat, ging es sogleich ans Frühstück. Es gab die Rester vom Abendessen für uns und den Rest der Salami für die Wachhunde. Also alles festgeschnallt und ab an die griechische Grenze, welche nur 4km entfernt war. Dort angekommen, hieß es erstmal in der Schlange…

Als uns die ersten Sonnentrahlen und der Hahn von nebenan geweckt hat, ging es sogleich ans Frühstück. Es gab die Rester vom Abendessen für uns und den Rest der Salami für die Wachhunde.

Also alles festgeschnallt und ab an die griechische Grenze, welche nur 4km entfernt war. Dort angekommen, hieß es erstmal in der Schlange anstellen und warten. Beim wiederholten Starten des Motors machte meine Batterie plötzlich schlapp und wir haben meine Kiste erstmal schnell angeschoben. Nun also Laufen lassen, vorn am Grenzschalter hab ich sie aus Gewohnheit nochmal ausgemacht. Ich Idiot. Also wenn’s eh schon soweit ist, Ständer runter, Papiere übergeben und auf Rückfragen warten. Dann ging alles ganz schnell und wie ich meine Papiere wieder in den Händen gehalten habe, dachte ich mir: „Ich kanns ja nochmal über den Starter probieren…“ Der Motor sprang sofort an und ich war glücklich, bis ich den Gang einlegte und mein Motorrad mir mitteilte, das der Ständer noch ausgeklappt war. Also wieder aus, ich Doppelidiot :D. Naja also 2. Versuch über den Starter und diesmal hat alles geklappt und die wilde Fahrt ging auf gut ausgebauten breiten Straßen mit meist gutem Straßenbelag und wenig Verkehr weiter.

Als die Mittagssonne gegen 13 Uhr mächtig auf den Planeten drückte, entschieden wir uns für ein Mittagskäffchen mit Toilettenpause, da die sanitären Einrichtungen letzte Nacht ganz schön heruntergekommen waren.

Als wir wieder etwas erholter waren, ging es auf schönen Straßen, welche sich teilweise wie Autobahnen anfühlten, wo sogar die Autos von allein Platz zum überholen gemacht haben bis zur türkischen Grenze, wo uns erst einmal bewaffnete Soldaten gegenüberstanden.

Hier kamen wir zwar recht schnell dran, allerdings kann die türkische Verwaltung nicht viel damit anfangen, wenn das mitgeführte Fahrzeug nicht auf einen selbst angemeldet ist und noch viel schlimmer, der Halter schon ein Fahrzeug eingeführt hat. Somit musste Papa zurück gelaufen kommen und zusammen mit mir über eine halbe Stunde warten, bis die doch recht hübschen Grenzbeamtinnen alle Formalitäten geklärt hatten und ich auch endlich in die Türkei durfte.

In der Türkei ging es fast nur gerade aus bis wir nach einer weiteren Stunde am Campingplatz Saroz ankamen.

Beim Zeltaufbau mussten wir uns diesmal wirklich beeilen, um noch die letzten Sonnenstrahlen für unser Bad im herrlichen und doch unerwartet frischen Meerwasser zu genießen, wo wir nach 50m immer noch nicht mal halb im Wasser waren. Da wir dann doch recht faul waren, hieß es umdrehen und aufpassen das wir uns beim Schwimmen nicht die Knie am Sand aufschlagen.

Zum Abendessen gab es Burger, Pommes und Bier vom Strandimbiss. Prost!