
Heute sind wir zur Abwechslung mal von Möwen geweckt wurden. Wie jeden Tag fix unter die Dusche und danach ein Stockwerk die Treppen hoch zum Frühstück. Da das türkische Frühstück für mich nicht so besonders war, ging es recht schnell auf die Bikes auf zur eigentlichen Tour des Urlaubs, ab auf den asiatischen Kontinent.


Nach ungefähr einer Stunde durch den Verkehr quälen (an den Ampeln hatte ich sogar Zeit Fotos mit dem Handy zu machen), haben wir die Brücke der Märtyrer vom 15. Juli überquert und sind endlich dort angekommen wo wir hinwollten.
Von der Schnellstraße herunter, landeten wir schnell in der Provinz mit Scheiße auf der Straße und einer Menge streunender Hunde am Straßenrand. Unser geplanter Weg leitete uns wiedermal auf eine Schotterstraße, aber wir waren ja bereits geübt darin. Nach ein paar Kilometern überlegten wir kurz umzukehren, aber entschieden uns dagegen und es war richtig so. Und schon kurze Zeit später fanden wir uns auf einer schönen geteerten Straße wieder, vorbei an kleineren Ortschaften und neu entstehenden eingezäunten Wohngegenden, wo ein Haus genauso aussieht wie das Nachbarhaus.

In manchen Kurven sahen wir sogar kleine aus Planen selbstgebaute Zelte, es könnte also tatsächlich möglich sein, dass dort in der Pampa tatsächlich auch Menschen leben.
Gegen Mittag kamen wir dann am Strand des Schwarzen Meeres an, wo wir natürlich erstmal ins Wasser springen mussten. Also Motorräder parken, Badehosen und Handtücher auspacken und ab ins kühle Nass. Diesmal sogar mit richtig Wellengang, lang schon habe ich mich nicht mehr so in die Wellen werfen können, wie heute. Auch wenn der Wind etwas sehr wehte und wir heute zum ersten Mal seit 7 Tagen Wolken gesehen haben, war es im Wasser recht warm.



Nun nur noch den Sand von den Füßen abklopfen und wieder halbwegs trocken in die Bikersachen schlüpfen.
Von hier aus war der Rückweg eher ein Fliegen in Formation, da die Straßen und der Verkehr es zuließen etwas schneller zu fahren. Zurück in Istanbul wurde der verkehr wieder etwas dichter, aber zum Glück gibt es ja eine (fast) leere Spur auf der rechten Seite der Fahrbahn, die wir und alle anderen Motorrad- und Rollerfahrer gnadenlos ausnutzen. Nach einer gesperrten Hauptstraße, einer Abkürzung durch die Fußgängerzone und einem Überholmanöver an einem Bus vorbei über den Bürgersteig kamen wir irgendwann wieder zurück am Hotel an.#
Nun erstmal das Salzwasser abwaschen und auf zum verspäteten Mittagessen.


So eine hübsche Katze…
Eine Bootsfahrt durch den Bosporus blieb uns allerdings leider verwehrt, da sogar die Jacht schon ausgebucht war. Also musste als Ersatz ein Spaziergang am Ufer des Bosporus reichen.



Durch einen schön angelegten Park und am Ende sogar noch vorbei am McDonalds, wo ich wiedermal nicht widerstehen konnte auch hier die Hausmannskost (einen Daba Daba Burger) zu Probieren. Dieser ist vermutlich sogar vegetarisch, also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, was vegetarisches und was türkisches bei McDonalds gegessen. Abgehakt.

Wieder daheim am Hotel gabs wie jeden Abend noch ein Bier in der Rooftopbar. Prost!